Pflege von Diabetespatienten

Diabetes ist eine Erkrankung, die auftritt, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht genügend Insulin produziert. Dies macht es für den Körper schwierig, den Blutzucker der Person zu regulieren. Wenn man sich um eine Person mit Diabetes kümmert, gibt es bestimmte Sachen, auf die man achten sollte. Natürlich gibt es Unterschiede, denn nicht jede Person hat dieselbe Diabetes-Stufe und nicht alle Menschen reagieren gleich auf dieses Problem. Es gibt also paar Sachen, die man immer in den Gedanken behalten sollte. Die Pflege für ein Kind mit Diabetes und für einen Erwachsenen mit derselben Krankheit kann sehr unterschiedlich sein, weshalb man für beide Varianten vorbereitet sein sollte.

Pflege eines Kindes und eines Erwachsenen mit Diabetes

Kinder mit Diabetes haben normalerweise Typ 1 Diabetes, der regelmäßige Insulininjektionen erfordert. Es ist wichtig, dass die Injektionen zur richtigen Zeit genommen werden, dass die richtige Dosis gegeben und die richtige Menge an Kohlenhydraten zu geeigneten Tageszeiten eingenommen wird. Die Eltern des Kindes können es in diesen Angelegenheiten beraten. Man sollte dabei beachten, dass einige Aktivitäten, wie z. B. Training, einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben können. Jeder verlängerte Zeitraum der Aktivität wird dazu führen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Perioden von Krankheit oder Stress können den Blutzuckerspiegel erhöhen.

Es ist daher wichtig, Symptome von hohem und niedrigem Blutzuckerspiegel zu erkennen. Einige Kinder können sich wohl dabei fühlen, ihren eigenen Diabetes zu verwalten, es wird jedoch empfohlen, sich der Symptome von niedrigen und hohen Zuckerwerten bewusst zu sein und sicherzustellen, dass das Kind immer seine Dosis bekommt. Somit kann es seine tagtäglichen Aktivitäten und Aufgaben normal erfüllen.

Während einige ältere Menschen eine außergewöhnliche Diabeteskontrolle haben, kann das Alter einige Aspekte des Diabetesmanagements erschweren. Das Vorhandensein von anderen Zuständen, einschließlich Neuropathie (Nervenschädigung), Retinopathie (Netzhautschädigung), Arthritis oder der Alzheimer-Krankheit, wird wahrscheinlich zusätzliche Pflege und Unterstützung erfordern. Ältere Menschen sind möglicherweise weniger in der Lage, hohe oder niedrige Blutzuckersymptome zu erkennen und daher ist es wichtig, diese Symptome erkennen zu können und ihnen dabei behilflich zu sein.

Die häufigsten Notfälle

Es ist wichtig, erkennen zu können, wann jemand mit Diabetes Hilfe braucht, zum Beispiel wann sein Blutzuckerspiegel zu hoch oder zu niedrig wird. Ein niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglykämie) kann desorientierend und gefährlich sein, insbesondere wenn jemand Insulin oder Tabletten wie Sulfonylharnstoffe oder postprandiale Glukoseregulatoren einnimmt. Deshalb sollte man sich über die Symptome und wie man Hypoglykämie behandelt, informieren. Ein hoher Blutzuckerspiegel kann langfristig, und ein sehr hoher Blutzuckerspiegel kann sofort gefährlich werden. Bei Menschen mit Typ-1-Diabetes können Blutzuckerwerte von über 15 mmol/L gefährlich werden, wenn sie von hohen Ketonwerten begleitet werden, da dies zu Ketoazidose führen kann. Blutzuckerwerte von über 30 mmol/L bei Typ-2-Diabetes können zu einem gefährlichen Zustand führen, der als hyperosmolarer hyperglykämischer Zustand bekannt ist. Deshalb sollte man sich über alle Möglichkeiten und Notfälle informieren, wenn man schon die Pflege einer Person mit Diabetes auf sich übernimmt.